Wir waren wieder drei Tage hintereinander für einen großen und langjährigen Kunden unterwegs und durften insgesamt 45 tolle Teilnehmer schulen und fortbilden. Da unser Kunde einer der größten Anbieter für Heimbeatmung und häusliche Intensivpflege im Kinderbereich ist, drehte sich alles um pädiatrische Notfälle  in der häuslichen Intensivpflege und Heimbeatmung.

Was haben wir mit unseren Teilnehmern trainiert

Wir haben intensiv die Basisreanimation von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen trainiert und viel praktisch geübt. Selbstverständlich haben wir auch die Reanimation mit der Trachealkanüle trainiert.

In diesem Zusammenhang haben wir viele Fallsimulationen durchgespielt, damit die Teilnehmer lernen alleine eine Reanimation durchzuführen, da es in der häuslichen Intensivpflege darauf ankommt alleine einen Notfall optimal zu managen. Es ist doch etwas anderes alleine zu agieren und nicht in einem großem Rea-Team, wie in der Klinik, zu arbeiten. Ein anderer Schwerpunkt waren die unterschiedlichen Notfälle mit Kanüle und das Sauerstoffmanagement mit der Kanüle bzw. mit dem Heimbeatmungsgerät.

Unsere PRAXISTIPPS für Notfälle in der Heimbeatmung

Gerne möchten wir Ihnen ein paar hilfreiche und eventuell lebensrettende Tipps auf den Weg mitgeben:

  • TRAINIEREN SIE REGELMÄßIG den Umgang mit dem Notfallmaterial. Wenn Sie nicht gerade in einer Heimbeatmungs-WG arbeiten, dann sind Sie alleine und müssen alle Handgriffe alleine durchführen. Es ist gar nicht so einfach in einer Notfallsituation den Beatmungsbeutel mit dem Reservoirbeutel und dann auch noch
    mit dem Sauerstoff zu verbinden – nur ein kleines Beispiel von vielen möglichen Situationen.
  • Das Notfallmaterial gehört an FEST definierte PLÄTZE / Schubladen, die neben dem Patienten sind. Jeder Kollege gehört darauf eingewiesen wo welches Notfalltool ist. Und bitte weisen Sie Kollegen daraufhin, dass keiner das Material eigenständig umräumt. Stellen Sie sich vor, Sie brauchen die Notfallkanüle und diese liegt nicht wie immer in der oberen Schublade – das kann jetzt zu einer massiv stressigen Situation werden. Erstellen Sie am Besten einen verbindlichen Plan für das Notfallmatrial.
  • ROUTINECHECK bei Dienstbeginn, damit Sie keine bösen Überraschungen erleiden. Nehmen Sie sich die paar Minuten Zeit, damit kontrolliert wird, ob die Sauerstoffstände passen, das Notfallmaterial an seinem Platz ist, usw.
  • Notfallmaterial immer in GREIFBARE NÄHE haben. Auch wenn Sie nur kurz mit dem Patienten im Rollstuhl einen kleinen Sparziergang machen, gehört die Notfalltasche immer zum Patienten.
  • Zeigen Sie den Eltern wo das wichtigste Equipment ist und wie es funktioniert bzw. wie es einsatzfähig gemacht wird. Gerade in einer 24 Stundenversorgung verlassen sich die Eltern häufig darauf, dass Sie alles im Griff haben und beschäftigen sich nicht mehr mit dem medizinischen Equipment. Sie werden richtig froh sein, wenn Sie einen großen Notfall haben und die Eltern Ihnen ein wenig (soweit es ihnen möglich ist) zur Hand gehen können.

Damit die Teilnehmer Handlungssicherheit erhalten, haben wir viel Wert auf die praktische Ausbildung gelegt und die Reanimation wurde intensivst trainiert. Wir hatten pro Teilnehmer zwei Phantome dabei – somit hatte jeder ausreichend Zeit am Phantom.

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